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Wie ich zu den Tanzbienen kam ...!!
Ein Erfahrungsbericht von Bastian Beck.
Mensch, die haben´s drauf, dachte ich mir, als ich die Tanzbienen das erste Mal
auf einer Karnevalssitzung in Neunkirchen sah. 10 Jungs, die in ständig
wechselnden Verkleidungen sechs Tänze auf die Bühne bringen.
Da musst du auch mitmachen, waren meine Gedanken – wenn man da so einfach
reinkommt in solch eine Truppe.
Tja, gedacht – getan. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Trainer wurde ich auch
schon zu einem der nächsten Auftritte eingeladen. Um mal hinter den Kulissen zu
erleben, was da bei einer Karnevalstanztruppe so abgeht.
Zwar vor dem Auftritt ziemlich albern diese Jungs, doch wenn die Einmarschmusik
beginnt sind sie hochkonzentriert und professionell. Und schon während der
ersten Tanzschritte tobt der Saal.
Wie gern hätte ich schon diesen Auftritt
auf der Bühne miterlebt – die Bewunderung der weiblichen Zuschauer
inklusive…
Anfang Juli gings los, das Training mit den Tanzbienen. Ein Haufen lustiger
Jungs, die für viele Späße zu haben sind – aber auch mal ernsthaft trainieren
können. Und sie nahmen mich schnell in ihr Team auf – wahrscheinlich sind sie
auch froh um jeden Neuzugang.
Und da es ganz neue Choreographien für uns gab, fiel ich als Neuling auch nicht
so sehr auf –die neuen Schritte mussten ja nun alle von null an lernen.
Und so ein Training war schon mal ganz turbulent – Diskussionen um schwierige
Schritte oder zu alberne Tänzer, konzentrierte Einheiten wenn es um Akrobatik
ging und sehr amüsante Momente, wenn man sich die anfangs ungelenken Bewegungen
einiger Tänzer ansah.
Doch nach einigen Wochen bekamen die Choreographien so langsam Gestalt und als
die ersten Kostüme genäht waren, konnte man sich schon recht gut vorstellen, was
es für ein Spaß werden würde, darin die Mengen an Karneval zu begeistern.
Der Höhepunkt der Trainingseinheit – und damit auch der Abschluss bildete das
Trainingslager im Center Park Medebach im Sauerland.
Vier Tage trainieren – vier Tage sich ordentlich vom Chef bekochen lassen – vier
Tage zusammen in einem riesigen Bungalow wohnen – vier Tage Spaß haben
Und auch hier zeigte sich zum einen die Spaßigkeit der Truppe – zum anderen die
Ernsthaftigkeit beim Training, wenn es darum ging, an den letzten Feinheiten zu
feilen, damit die Show perfekt werde. Trainiert wurde in einem Konferenzraum des
Parks – auf Teppich und leider mit zu niedrigen Decken… das bedeutete, dass bei
den diversen Hebefiguren einige Deckenplatten weichen mussten…
Nach so einem langen und harten Trainingstag war es schon mal nötig, die müden
Knochen in der Sauna oder im Schwimmbad zu entspannen. Dort bis zum Morgen war
man dann doch wieder fit für die nächste Trainingseinheit.
Und nun ist es soweit – die Session beginnt am 11.11. und wir sind wild darauf,
unser hart erarbeitetes Programm den Leuten zu präsentieren. Euer Bastian |