Eine Auswahl aktueller Presseartikel:

„Lachende Turnhalle“

Rot-Weiß rockt mit Rokoko

„Zusamme fiere litt us im Sinn“ lautet das Motto der KG Rot-Weiß Herchen. Bei der alljährlichen „Lachenden Turnhalle“ erwartete die Jecken auch dieses Mal wieder ein buntes Programm.

KG Rot-Weiß Herchen (Bild: Moritz)
Windeck „Zusamme fiere litt us im Sinn“, so steht es Mottos der Herchener Tollitäten geschrieben. Getreu dieser Devise startete die KG Rot-Weiß ein buntes Programm für die alljährliche „Lachende Turnhalle“.

Karl-Heinz „Kalle“ Andree führte durch die rauschende Sitzung in der vollen Halle. Das Neunkirchener Männerballett „Die Tanzbienen“ brachten einen akrobatischen Einstieg, Stimmung machte das blutjunge Kinderprinzenpaar aus Dattenfeld mit Gefolge. Dazu ließen die Burgmäuse mit ihren schnellen Tänzen die Bühne erzittern.

Höhepunkt war der ausgelassene Auftritt der Tollitäten: Prinz Matthias II. (Ennenbach), auch als Büttenredner bekannt, sorgte bei den Jecken für ausgelassene Laune. Auch Prinzessin Sandra I. aus dem Hause Bolz ist im Karneval altbekannt. Das Gefolge des TV Herchen, der dieses Jahr sein 50. Jubiläum feiert, beeindruckte mit prächtigen selbst geschneiderten Rokoko-Kostümen. (rmo)

http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/jrsa/artikel.jsp?id=1288741516195

31.01.2011
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Övver Ohnder

Wenn eine jecke Herde auf Safari geht

Erstellt 24.01.11, 16:12h

Dass Karneval einfach „tierisch“ viel Freude machen kann, zeigten die Jecken in Neschen. Auf der Großen Prunksitzung des Festkomitee der Karnevalsfreunde Oberodenthal gab es auch ein bisschen Safari.

Odenthal Der Elferrat war einheitlich mit Strohhüten bekleidet und erinnerte durchaus an Touristen auf der Suche nach wilden Tieren. Da passte es ins Bild, dass Literatin Anita Bosbach ein „tierisch“ gutes Bühnenprogramm zusammengestellt hatte. Gleich zu Beginn zog eine ganze „Herde“ von 140 Bonner Stadtsoldaten in die kleine Turnhalle der Grundschule Neschen ein. Anschließend tanzten die Husaren Schwarz-Weiß aus Siegburg im originellen Zebra-Outfit zu poppigen Klängen. Doch die Jecken hatten auf ihrer Safari nicht nur Landtiere zu bestaunen. Herzlich gelacht und geklatscht wurde auch beim Auftritt der fliegenden „Tanzbienen“. Das Männerballett konnte die Schwerelosigkeit seiner tierischen Namensgeber zwar nicht ganz auf die Bühne bringen, aber dafür trieben die Tänzer den Zuschauern Tränen der Freude in die Augen. „Mit dieser Sitzung sind wir sehr zufrieden. Wir haben immer eine tolle Mischung aus Rednern, Musik und Tanz. Wir sind ein kleiner Verein und erfreuen uns einfach am traditionellen Karneval“, so Edmar Küster, 2. Vorsitzender des Festkomitees. (trt)

http://www.rhein-berg-online.ksta.de/jrbo/artikel.jsp?id=1288741507000

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Elf mal elf Jahre mit Höhen und Tiefen
Von Stefan Knopp
Duisdorf. Elfmal elf Jahre sind viel, aber nicht zu viel, so lange das Herz im Takt des Fastelovend schlägt. "Drömm nötz die Zigg su lang se dir jejevve es, et Levve dat es keine Meß, su lang du druß et Beste mähs", dichtete Fritz Specht, Literat der Karnevalsgesellschaft Sternschnuppen von 1890, am Samstag zu später Stunde anlässlich des karnevalistischen Wiegenfestes seiner KG, der ältesten von Bonn.
Die machte wirklich das Beste aus ihrer ersten Kostümsitzung seit 1992, die sie in die Mehrzweckhalle Schmittstraße abhielt. Rund 80 Jecken feierten mit, später kamen noch einige dazu: Ein Teil der Bonner Stadtsoldaten, die mit Prinz Christoph I. und Bonna Karin IV. einmarschierten, blieb nach dem Auftritt im Saal.
Neben Prinz und Bonna und anderen Tollitäten gratulierte auch das Damenkomitee Honigsmöhne: Die Frauen sangen ihren Sessionssong "Wir lieben Bonn" zur Melodie von "Movin' on" von Bananarama.
Daneben sorgten Willi Armbröster, das Männerballett "Die Tanzbienen", "Paar vum Weiher" und andere Gruppen für gute Geburtstagsstimmung. Als Klaus Monschau, Gardekommandant der Sternschnuppen, als Elvis Presley auftrat und Songs des King of Rock'n'Roll sang, tanzten die Leute vor der Bühne.
"Ich wünsche den Sternschnuppen vor allem, dass sie Nachwuchs bekommen, bei den Jugendlichen wie bei den Erwachsenen", sagte Dieter Hardt, König der Duisdorfer Hubertusschützen und KG-Mitglied seit 1984, der mit seiner Frau Maria und einigen Schützenbrüdern zur Sitzung gekommen war.
Sie wollten seinem Enkelkind beim Auftritt der Sternschnuppen-Kindertanzgarde zuschauen. Die Duisdorfer Weinkönigin Verena Zimmer, in zivil zu Gast, schloss sich dem an: "Ich wünsche der KG, dass sie bald wieder eine Erwachsenentanzgarde hat und dass es bergauf geht."
Dem 121 Jahre alten Verein, der Größen wie Willi Millowitsch und Heinz Rühmann zu seinen Ehrensenatoren zählt, gehe es schon wieder besser, meinte der Vorsitzende Felix Nettekoven. "Wir haben wieder über 100 Mitglieder.
"Nach dem Krieg seien die Sternschnuppen eine der größten KGs in Bonn gewesen, aber danach ging die Mitgliederzahl zurück, weshalb in den 90ern die Karnevalssitzungen eingestellt wurden.
Doch die Durststrecke ist vorbei: "Weil es so gut gelaufen ist, wollen wir in Zukunft weitere Sitzungen machen." Man wisse übrigens, dass die Bonner Stadsoldaten älter sind als die Sternschnuppen. "Aber die sind eher ein Corps mit militärischen Strukturen, wir eine Gesellschaft."

Artikel vom 23.01.2011

Quelle: http://www.kamelle.de/index.php?k=toll&itemid=13009&detailid=839923

 

Quelle. Rhein-Sieg-Anzeiger vom 17.01.2011

 

Quelle: Rhein-Sieg Rundschau vom 10.Februar 2010

Mehr als ein "gemütlicher Abend"

Löschzug feierte mit großem Programm

Seelscheid (am). "Wir laden Sie ein zum Gemütlichen Abend" - so hatte der Löschzug auf der Einladung formuliert.

Aber nicht nur Insider, wie die zwei Dutzend Musketiere der "treuen Elf" aus Forsbach/Rösrath beispielsweise, wussten, dass es beim Fest des Seelscheider Löschzugs in der Mehrzweckhalle mehr zu erleben gibt als nur die Vorsorge für "gesellige Gemütlichkeit". Das war auch daran auszumachen, dass gleich zwei Moderatoren (Andreas Quadt und Johannes Albus) durch das starke Programm führten.
Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Seelscheid sorgte für den zünftigen Auftakt. Auch kurz vor Ende des Bühnenprogramms setzten die feuerwehreigenen Kräfte die Höhepunkte. Die Feuerwehrmänner hatten nämlich das "Beste" aus ihren Auftritten der vergangenen zehn Jahre zusammengestellt. Die Gäste kugelten sich vor Lachen ob der Gestalten und Verrenkungen bei "It`s raining men", beim "Quietsche Entchen Song", dem "Babysitter Boogie" oder bei "Dirty Dancing".
Erstmals wieder seit zehn Jahren gab es davor einen Auftritt der Feuerwehfrauen. Zu der Musik aus "Fluch der Karibik" und dem Song "Kölsche Mädchen" bot sich einiges für Augen und Ohren.
Das gab es auch beim Auftritt der Seelscheider Kinderprinzessin Svenja I. und ihrem großen Gefolge. Auf der nicht gerade kleinen Bühne wurde es bedrohlich eng, als die "Junge Blaublütige" auch noch die Löschzugführung (Helmut Mock und Gerald Albrich) und einige andere verdiente Wehrmänner zum Rapport und Ordensverleihung anforderte.
Toll auch die Tänze der Kinder- und Seniorengarde der KG "Für uns Pänz". Weiter mit dabei auf dem "Gemütlichen Abend" waren mit jeweils großem Gefolge das Mucher Dreigestirn und das Pohlhausener Prinzenpaar. Nach einer Zwischeneinlage des Spielmannszug gaben dann "Die Tanzbienen" aus Neunkirchen ihr Bestes. Das Männerballett vom gegenüber gelegenen Berg hat fast schon Kultstatus und fand die entsprechende Begeisterung. In großer Formation angetreten war auch die Burggarde der Siegburger Musketiere. Für den Abschluss dieses einmal mehr gelungenen Festes des Löschzuges, der damit auch sein 90-jähriges Bestehen feierte, sorgten "De Veedelsjunge". Ach ja, getanzt wurde dann auch. Für beste Musikbegleitung des ganzen Abend über sorgte die Band "Les Bermudas" aus Sankt Augustin.

Quelle: Extrablatt vom 06.02.2010

Oberberg - Aktuell

Bei den "Flöckchen" tobte das Ründerother Festzelt

(Red/08.02.2010-11:58)
Engelskirchen – Jecke am Aggerstrand feierten am Samstag eine rauschende Nacht mit zahlreichen karnevalistischen Höhepunkten
Tim Toupet schaute etwas ungläubig, denn mit einer solchen Stimmung hatte der singende Friseurmeister aus Köln wahrlich nicht gerechnet. Als Eisbrecher auf die Bühne geschickt, war das jecke Volk im nahezu ausverkauften Ründerother Festzelt bei der großen Prunksitzung schon bei den ersten Tönen des „Fliegerlieds“ nicht mehr zu halten. Und „TT“ packte noch weitere Party-Hits sowie kölsche Hits aus – die Gäste waren begeistert. Der Auftakt für einen Abend, bei dem der Begriff des Sitzplatzes eine ganz neue Bedeutung erhielt.
Die Chance zum Ausruhen bot sich nämlich nicht oft. Kaum hatte ein karnevalistisches Highlight die Bühne verlassen, brachte bereits der nächste Star das Publikum in Verzücken. „Tino vum Taxi“ erzählte von der bunten Schar seiner Fahrgäste und brachte seine klassisch geschulte Stimme bei Gesangseinlagen bestens zur Geltung.  „De Vajabunde“ waren im vergangenen Jahr in China zu Gast und legten auch in Ründeroth eine Stippvisite ein.
Einen umjubelten Auftritt legten die „Tanzbienen“, ein Männerballett, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, hin. Nahezu ohne Pause wechselten Can Can, klassisches Schwanensee und moderne Abba-Rhythmen in immer neuem Outfit und mit höchster Präzision vorgetragen
Das Publikum johlte vor Begeisterung
. Und die „Kolibris“ legten gleich nach, ließen die Hände zum Himmel fliegen und heizten weiter an. Dass in dieser Atmosphäre auch die beiden Tanzgruppen des Ründerother Karnevalsvereins, die „Aggerperlen“ wie die neu gegründeten „Dancing Kids“ leichtes Spiel hatten, die Jecken zu überzeugen, verstand sich fast von selbst.
Und auch die „Torwache“ durfte nicht fehlen, die mit ihrem urigen Auftritt die Lacher auf ihrer Seite hatte. Und als Kommandant Schorsch Meinerzhagen einen Sirtaki auf die Bühnenbretter legte, johlte die Menge. So richtig frenetisch wurde es, als die „Flöckchen“ mit ihren Liedern zum Schunkeln, Klatschen und Mitsingen animierten.
Frontmann Uwe Kraus hatte die Jecken voll im Griff und holte das Letzte aus der feierwütigen Meute heraus. Mittendrin im jecken Gewühl war neben Dr. Gero Karthaus und Frank Helmenstein, den beiden Bürgermeistern aus Engelskirchen und Gummersbach, die sich köstlich amüsierten, natürlich auch das Ründerother Dreigestirn glückselig, intonierte seine Lieder und erlebte einen „phantastischen Abend“, wie Prinz Hans-Günter I. versicherte. Gemeinsam mit Bauer Frank und Jungfrau Michaela hatte er zu Beginn einen triumphalen Einmarsch erlebt.

 

Weiberkarneval : Damen tanzen auf Tischen und Stühlen

Hohenlimburg. Dem Motto der Damensitzung des Hohenlimburger Karneval Vereins „Wir sind gut drauf” entsprechend, war die Damenwelt im ausverkauften Saalbau Letmathe am Sonntagnachmittag wirklich „gut drauf”.

Ob verkleidet oder nicht, nach den ersten karnevalistischen Klängen durch Bernd Gimpel empfingen die Närrinnen den Damen-Elferrat mit einem frenetischen Klatschmarsch im Saal und geleiteten ihn auf die Bühne. Dort wechselten sich Elvira Seuthe und Ulrike Böckenkamp in der Moderation ab, sofern sie sich nicht ebenso wie das Publikum von dem Sexy- „Nummernboy Marco” mit seinen artistisch-tänzerischen Einlagen ablenken ließen.
„Hoch das Bein” hieß es beim Garde- und Showtanz der Grün-Weiß-Vorhaller Tanzgarde, denen das tanzende Männercorps „Die Giottos” nicht nachstanden. Als „leckere Süßigkeiten” angekündigt, traten sie bei ihrem Schlagerpotpourri jeweils im passenden Kostüm auf. So fanden sich Michael Jackson, Heinos „Schwarze Barbara”, „Barbie-Girl”, „Barbados-Schönheit” auf der Bühne. Das ausgelassene Publikum bedankte sich mit einer donnernden „Rakete”.
Das „Duo Pittermännchen” (Chris Meurer und George Bäsken) stieg in die Bütt. „Ich hab' meine Frau in der Tombola gewonnen - allerdings ein Trostpreis. Ich wollte eine Frau, die wie Mutti kochen kann.” „Und was hast du bekommen?" „Eine, die säuft wie Papi!”
„Mr. Feinripp” (Guido Hoss) versprach sich als Vertreter für Herren-Unterwäsche, bei den vielen Frauen ein gutes Geschäft. „Sie erinnern sich sicherlich an Herrn Blüm - da bekommt der Begriff ´'Kurzware` eine ganz andere Bedeutung.”
Willi Fröhlich, die Stimmungskanone aus dem Sauerland, präsentierte sich als Ein-Mann-Spielmannszug und legte als Sauerländer Funkenmariechen einen sauberen Spagat hin.
Nachdem sich „Die Tanzbienen” durch das Schneegestöber etwas verspätet hatten, übernahm Pascal Krieger das Zepter im Saal und brachte mit Fetenhits die Stimmung auf den Siedepunkt und die Damen auf Stühle und Tische.
 
Das Männercorps „Die Tanzbienen” schaffte es mit ihren Darbietungen, unter anderem einen gekonnten Can-Can), dies noch zu toppen und brachten den Saal zum Überkochen.
Zum Finale überraschte Nummernboy Marco nicht mit einem von den Damen erwarteten Strip, sondern mit einer Feuershow, die die Luftballons an der Bühnendecke platzen ließ.
HKV-Präsident Peter Seuthe im Gespräch: „Zum 10-jährigen Jubiläum unserer Damensitzung haben wir wieder keine Kosten gescheut, ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. Die Termine für die Sitzungen 2011 (unserem 55-jährigen Jubiläumsjahr) stehen bereits fest, der Saal ist bereits angemietet und wir freuen uns schon heute auf die Gestaltung des neuen Programms.”

Quelle : Hohenlimburg, 01.02.2010, Ute Theimann Der Westen – Das Portal der WAZ Mediengruppe

Verein der Woche: Männerballett "Tanzbienen"

      

  

Verein der Woche: Tanzbienen
01.-07.Februar 2010

Die Tanzbienen aus Neunkirchen sind ein echtes Männerballett - und das seit 25 Jahren. Die 18 Jungs haben ihre Körbchengröße 80 C mit Taschentüchern ausgestopft und tragen ein Spitzen-Tutu. Entstanden sind die Tanzbienen aus einer Gruppe karnevalsbegeisterter Schüler und mittlerweile touren die Ballerinos mit ihren Aufführungen durchs ganze RBRS-Land. Über 70 Auftritte müssen die Tanzbienen diese Karnevalssession meistern. Dabei können sich die Zuschauer auf ein "Bayrisches Medley", eine "klassische" Ballett-Darbietung, eine Samba-Einlage und ein "Kölsches Medley" freuen. Die Jungs bringen damit vor allem die Frauen im RBRS-Land zum Kreischen und sind außerdem noch erfolgreich: Gerade erst haben sie den 1. Platz bei den Stadtmeisterschaften Friesdorf gemacht.

http://www.radiobonn.de/bonn/rb/344919/programm

Mehr Infos zu den "Tanzbienen" bekommen Sie auf dieser www.tanzbienen.de

Quelle . www.radiobonn.de   Radio Bonn/Rhein Sieg

Quelle: Rhein-Sieg-Anzeiger - 01.Februar 2010

Zanger Karnevalssitzung 2010

Erstellt von Oliver Muth   

Samstag, 16 Januar 2010

Bürgersitzung auf der Zange

Unter dem Motto: "Siegburg`s schönster Stadtteil" veranstaltete die Bürgergemeinschaft Siegburg-Zange, mit den angeschlossenen Vereinen, die I. Hornpötter Hunnenhorde und Schützenbrüderschaft Sankt Servatius, ihre Bürgersitzung in der Aula Berufskolleg Siegburg-Zange. In der vollbesetzten Aula begann nach einer Stärkung durch Kaffe und Kuchen, um 16 Uhr 11 die Bürgersitzung. Sitzungspräsidentin Frau Witsch begrüßte die Gäste, darunter Bürgermeister Franz Huhn mit seinen beiden Stellvertretern, sowie andere Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Das Programm war schön gefüllt und viele Höhepunkte kristallisierten sich heraus. Tim Hoffer als Tapezierer, Husaren Schwarz-Weiß präsentierten Tanzdarbietungen, angefangen von der Kindergarde, bis zu den Großen. Jörg Runge als "Da Tuppes vum Land", bekannt aus Funk und TV, brachte die Bürger, durch seine Darbietung zum Lachen. Danach kam das Gesangs-Duo "De Mötze". Es ging Schlag auf Schlag. Feuerwehrmann Kresse versuchte das karnevalistische Feuer zu löschen, ohne Erfolg. Gegen 18 Uhr 15 kam hoher Besuch. Seine Tollitäten Prinz I. und Siegburgia Sigrid I. mit seinem Gefolge, sowie das Kinderprinzenpaar Prinz Tim I. und Prinzessin Milena I. und Gefolge. Nach Ansprache und Ordensverleihung marschierten die I. Hornpötter Hunnenhorde auf die Bühne. Als Überraschung, brachte Hunnenkönig Atilla "allias Jörg Unterberg" seine Bauchtänzerin Mala Turani mit, sie führte mit seinen 2 Begleiterinnen den Kerzentanz , sowie einen neu einstudierten Bauchtanz. Es war eine Premiere für die drei Bauchtänzerinnen, die gut gelang und eine Zugabe für die Gäste raussprang und mit viel Applaus belohnt wurde. Es herrschte eine tolle Stimmung, man glaubte, man könnte es nicht mehr toppen. Im Gegenteil, das Männerballett "Die Tanzbienen" aus Neunkirchen-Seelscheid brachte den Saal zum kochen. Mit 2 Zugaben kamen sie nicht von der Bühne, es war ein Augenschmaus. Seit 25 Jahren bestehen die Tanzbienen und haben schon viele Preise abgeräumt in der Kategorie Männerballett. Sitzungspräsidentin Witsch war ganz begeistert und wollte diese Gruppe nicht gehen lassen, solche schöne Männerbeine hat Sie schon lange nicht mehr gesehen. Zum Abschluss kam das Gesangs-Duo Harry und Chris auf die Bühne. Gesanglich führten sie die Gäste musikalisch durch 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland. Eine fantastische Darbietung, für jeden war was dabei. Gegen 20 Uhr 15 war der offizielle Teil vorbei, die Sitzungspräsidentin bedankte sich beim Publikum und den Helfern hinter und vor der Bühne und forderte zum Tanz auf. Es war eine gelungene Veranstaltung für Jung und Alt. (Text: Oswald Berwian, Bilder: Oliver Muth, Dieter Muth, Oswald Beriwan)
Quelle: http://www.siegburg-zange.de/

 

Vom Männerballett bis zum Tuppes vom Land
Zange raderdoll

Foto Oswald Berwian

Siegburg. Raderdoll und mit jeder Menge Programm feierte die Zange Karneval. Die Bürgergemeinschaft hatte gemeinsam mit der 1. Hornpötter Hunnenhorde und der Schützenbruderschaft Sankt Servatius zur Bürgersitzung eingeladen. Und die war ein echter Knaller. Unter dem Motto "Siegburg's schönster Stadtteil" ging es vier Stunden lang mit reichlich Programm in der vollbesetzten Aula des Berufskollegs närrisch her. Neben Tapezierer Tim Hoffer brachte Jörg Runge als "Da Tuppes vom Land" die Menge zum Lachen. Auch das Gesangs-Duo "Die Mötze", Feuerwehrmann Kresse, Bauchtänzerin Mala Turani, die männlichen Tanzbienen aus Neunkirchen-Seelscheid (Foto) und das Gesangsduo Harry und Chris brachten den Saal zum Toben. Dafür gab's reichlich Applaus. Auch das Siegburger Prinzen- und das Kinderprinzenpaar statteten den Zanger Jecken einen Besuch ab. Ebenfalls dabei das Bürgermeistertrio mit Franz Huhn und seinen Stellvertretern Martin Rosorius und Dr. Susanne Haase-Mühlbauer, die gleich mit dem frisch gebackenen und nur wenige Wochen alten Nachwuchs erschien. Siegburg alaaf!
Quelle: Siegburg Aktuell vom 18.10. 2010

amio

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Bad Godesberg / Wachtberg   11.01.2010

 

16. Stadtmeisterschaft im Männerballett

Männer zeigten sportlichen und choreografischen Einsatz

Die Mitglieder der Tanzgruppe "No Maam" aus Reifferscheid starteten ihren Auftritt bereits mit heißen Hebefiguren zwischen den Zuschauerreihen und ließen ihre Tänzer auch auf der Bühne kräftig durch die Luft wirbeln. Foto: AS

Friesdorf (as). Zum 16. Mal präsentierten am Wochenende die Mitglieder der Friesdorfer Karnevalsgesellschaft Kleffbotze die Männerballett-Stadtmeisterschaft in der Servatiushalle. Mit großer Spannung verfolgten diesmal wieder die Jury und die Zuschauer die Leistungen.

Mit teilweise sehr gut geschulten Augen hatte die Jury es schließlich sehr schwer, die auf der Bühne gezeigten sehr gelungenen Präsentationen passend einzustufen, um die Sieger in den verschiedenen Kategorien zu ermitteln. Beim schweißtreibenden Auftritt heimsten die bereits mehrfach bei den Bonner Stadtmeisterschaften sehr erfolgreichen "Tanzbienen Neun­kirchen" den Gesamtsieg ein. Auf Platz 2 landeten die "Dancing Daddys" aus Freilingsdorf, auf Platz 3 die ebenfalls schon oft in Friesdorf aufgetretenen Blue Laguna´s aus Mayen. In der Kategorie Kos­tüme gewannen diesmal "Blue Laguna's" aus Mayen, in der Katagorie Musik die "Nuhner Labbesse", in der Kategorie Choreographie die Tanzgruppe "No Maam" aus Reifferscheid und in der Kategorie "Karnevalistische Einlage" die "Dancing Daddys" aus Freilingsdorf. Auf Grund der winterlichen Witterungsverhältnisse hatten mehrere Tanzgruppen kurzfristig ihre Teilnahme an den Stadtmeisterschaften im Männerballett absagen müssen. Dafür präsentierten die Kleffbotze ihre Tanzgruppen sowie ihr vereinseigenes Musikkorps zwischen den Tanzvorstellungen auf der Bühne der Servatiushalle.
Quelle: http://www.blickpunkt-meckenheim.de/rag-rsg/docs/240707/lokales?pr=1

Aus dem Dschungel auf den Fußballplatz

Wetterkapriolen dezimieren die Teilnehmerzahl an der Männerballett-Meisterschaft in der Servatiushalle in Friesdorf

Von Mathias Nofze

Friesdorf. "Elf Freunde sollt ihr sein" - dieses Motto wird im Jahr der Fußball-WM besonders aktuell. Das sagte sich auch das Männerballett "No Maam" aus Reifferscheid in der Eifel und reiste als Fußballtruppe zur Meisterschaft der KG Kleffbotze in der Servatiushalle.

Ihren Auftritt begann die Elf allerdings in Affenkostümen. Dem Publikum bot das auffallend junge Team (zwischen 17 und 22 Jahren) eine mitreißende Show zum Thema "Tarzan und Jane".

Aus dem Dschungel ging es dann "auf'n Platz", die Jungs schälten sich aus den Affenkostümen und setzten ihren Auftritt als Kicker in Blau-Weiß fort. "Wir träumen alle vom Finale" dröhnte es aus den Lautsprechern, die Zuschauer klatschten begeistert mit. Gekonnt mixten die Jungs Elemente aus Akrobatik und Volkstanz.

Und wie sich die Truppe vom Publikum verabschiedete, das machen Ballack und Co. auch nicht besser. Die Reifferscheider scheinen eine Menge tanzwütiger Herren zu haben, denn dort, in einem 600-Seelen-Dorf, existiert noch ein zweites Männerballett, wie Trainerin Andrea Jüngling verriet. Dass sie selbst allein wegen ihres Namens die jüngeren Herren trainiert, wollte sie aber nicht bestätigen.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse war den Jungs aus der Eifel der Weg nicht zu weit und beschwerlich, anderen Ensembles allerdings wohl. So musste man in der Servatiushalle auf die Erftstadt Dancers und das Thurländer Männerballett verzichten.

Und die Wachtberger Truppe "Neve dem Takt" sagte ihre Teilnahme wegen einer Erkrankung eines Tänzers ab. Dafür waren die "Blue Lagunas" aus Mayen wieder da, die zu den Stammgästen der Veranstaltung zählen. Regelmäßig räumt die Gruppe in Friesdorf Preise ab, im letzten Jahr wurde sie Zweiter im Kampf um den Wanderpokal.

Das Ensemble beginnt seine Auftritte stets mit dem Schlachtruf "Maye Mayoh". Die "Lagunas", bekannt für furiose Tanzshows, ließen es diesmal unter dem Motto "SOS - Partyalarm" richtig krachen.

Eine starke Konkurrenz stand mit den "Tanzbienen" aus Neunkirchen auf der Bühne. Die Truppe, ebenfalls auf Gesamtsiege abonniert, bot eine "Kölsche Weltreise im Jubiläumsjahr": denn seit 33 Jahren sind diese "Bienen" fleißig. Mit dabei außerdem die "Dancing Daddys" aus Frielingsdorf, und die "Nuhner Labbesse" aus Trierscheid.

Die Männerballett-Meisterschaft sei für sie ein Grund, sich wieder um das Amt der Bezirksbürgermeisterin zu bewerben, hatte Annette Schwolen-Flümann in ihrem Grußwort geschrieben. Wegen Erkrankung konnte sie allerdings nicht persönlich ihre Wertschätzung der Leistungsschau der strammen Schenkel Ausdruck verleihen.

Das musste sie ihrer Stellvertreterin Hillevi Burmester überlassen. Als "Nordlicht" ging ihr das drei Mal "Alaaf" noch nicht so flüssig über die Lippen, was vom Publikum allerdings mit Humor genommen wurde. Die Preisverleihung wurde von gekrönten Häuptern vorgenommen.

Prinz Christoph III. und Godesia Kathrin sowie das Kinderprinzenpaar Younes I. und Godesia Yara zeichneten die siegreichen Ensembles aus. Gesamtsieger wurden die "Tanzbienen" aus Neunkirchen vor den "Dancing Daddys" aus Freilingsdorf und "Blue Lagunas e.V." aus Mayen.

Artikel vom 11.01.2010                                                                                                   Quelle: www.kamelle.de





 

Von Wikingern und Schwänen

VON MANFRED KOTTERS - zuletzt aktualisiert: 30.03.2009 Goch (RP) Männerballett

Turnier der Gocher Feuerwehr im Kastell begeisterte das Publikum. Neun Tanzgruppen wirbelten im Kampf um die Pokale über die Bühne. Und auch das Rahmenprogramm bot Sahnehäubchen.

Am Mikrofon und in der Jury im Kastell: Gochs Karnevalsprinzessin (und Tänzerin) Anne II. Verhaelen. Das war der Beweis! Was eigentlich schon beim 1. Gocher Männerballett-Turnier der Feuerwehr Goch bei der Premiere im Vorjahr feststand, wurde ein für alle Mal klargestellt: Männerballett ist keine exotische Nischendisziplin, sondern Showtanz, der sich wahrlich nicht verstecken muss. Man(n) muss nur den Mut haben! So wie "Die Chaoten" aus Kleve, die als rot-weiße "Funker-Schwänchen" zwar mit nur fünf Tänzer die Bühne enterten, aber mit ihrem natürlichen Spaß sofort die vollbesetzte "KFG-Arena" (=Kastell) auf ihrer Seite hatten.

 Ebenfalls als Tanzmariechen kamen "Bandscheibe & Co." aus Bedburg-Hau. Sie tanzten so leidenschaftlich, dass ein Mariechen umkippte und von einer "Krankenschwester" mit der Kraft zweier Bügeleisen ins Leben zurückgeholt werden musste. Das war beim Klever "Humus-Ballett", die den ältesten Teilnehmer in ihren Reihen hatten, nicht notwendig, obwohl sie pausenlos als tapfere Wikinger über die Bühne wirbelten. Voller Power waren auch "Die Rheinperlen" aus Duisburg-Homberg! Als schwarze Kapuzenmänner schritten sie anfangs bedächtig nach vorne, um sich ruckzuck in peppige Fans des knallroten Gummibootes zu verwandeln.

 Platzierungen

Die Jury, die neben der amtierenden Gocher Karnevalsprinzessin Anne II. Verhaelen auch aus solch tanzerfahrenen Mitgliedern wie Manuela Pieper, Carina Jansen, Sandra Goltz und Christian Poell bestand, kam zu folgendem Ergebnis: 3. Platz: "Humus-Ballett" aus Kleve; 2. Platz: "De Männer" aus Stolberg; 1. Platz: "Die Tanzbienen" aus Neunkirchen-Seelscheid, die übrigens als einzige Gruppe von einem Mann trainiert werden; also Männer – traut Euch, Ihr könnt es auch!

 Die Spezialitäten

Apropos "verwandeln"! Eine der Spezialitäten der "Tanzbienen" aus Neunkirchen-Seelscheid! Ob sexy Flugbegleiter(innen), tutu-tragende Ballettschüler(innen) oder stolze Riverdancer, alles wurde so perfekt gebracht, dass Jurymitglied Christian Poell nur noch sagen konnte: "Megageil!" Das passte aber auch zu "De Männer" aus Stolberg. Die 13 Mann lieferten mit einer sagenhaft exakten Choreographie eine ABBA-Show vom Feinsten. Tolle Hebeübungen und Hüftschwünge ließen die Pulsfrequenz so mancher weiblichen Gäste nach oben schnellen.

 Die Moderatorin

Die stets schlagfertige Moderatorin Katja Jansen durfte aber auch eine andere Art Männerballett präsentieren: den gekonnt erotischen Moulin-Rouge-Auftritt der "Knallfrösche" aus Dorheim. Vom Tango bis zum Cancan hatten sie alle Facetten drauf. Wandlungsreich kamen auch "Die Niersdancer" aus Goch daher: huldigten sie als Matrosen anfangs noch dem "Fluch der Karibik", überzeugten sie im Handumdrehen als Draufgänger mit Boxershorts und Leuchtbrillen. Ihrer Rolle treu blieben die "Schloss-Kavaliere" aus Gymnich, die als Großwildjäger, Eingeborene und Löwen das Kastell unsicher machten. Klasse Show! Genau wie das Rahmenprogramm: die Showtänze der Gardefrauen, der Mittleren Tanzgarde und des Männerballetts der KFG, wie auch der Gastauftritt von Hilla Heien sorgten für mehrere Sahnehäubchen, die schon wieder Lust auf das nächste Männerballett-Turnier machten.

 Quelle: www.rp-Online.de

 

Rhein-Sieg-Rundschau 24.02.09

 

 

 

Kölner Stadt Anzeiger 25.08.2008

 

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger vom 29.01.08

 

 

15.02.06

 

 

Rhein-Sieg Rundschau 10.02.08

 

 

Rhein-Sieg Anzeiger 06.02.06

 

 

Rhein-Sieg Anzeiger vom 01.02.06

Bonner Generalanzeiger vom 29.01.06

1 400 Jecken feiern "staatse Kerle" auf der Bühne


13 Männerballette geben sich im Bürger-Centrum ein Stelldichein - Die weiblichen Fans übertönen jeden Lautsprecher und die "Doktores" der Ahrweiler Jecken sind nicht zu bremsen

Kreis Ahrweiler. (mtl) Lautes Lachen, noch kräftigeres Grölen und ganz irres Kreischen bis der Arzt kommt. Das war am Sonntag bei den 17. Kreismeisterschaften mit 13 Männerballetten vom Vormittag nonstop bis in den Abend im proppevollen Ahrweiler Bürger-Centrum angesagt.


Damit nun im Falle des karnevalistischen Kollaps schnelle Hilfe gleich vor Ort war, hatten sich die Organisatoren der Ahrweiler Karnevalsgesellschaft in ein Ärzteteam verwandelt, baumelten Stethoskop und Orden gemeinsamen über den weißen Kitteln. Bedenklich laut und fast schon rezeptpflichtig wurde der Lärm bei der Bekanntgabe der neuen Kreismeister.

An die "Tanzbienen" aus Neunkirchen überreichte Landrat Jürgen Pföhler im Frack eines Zirkusdirektors den von ihm gestifteten Wanderpokal für den Gesamtsieger. Der Vizetitel ging an die "Bordsteinschwälbchen" aus Langendernbach. Dritter Sieger im Gesamtklassement wurde das schon oft erfolgreiche Männerballett "Dolce Vita" aus Reifferscheid.

Die Tänzer aus dem Ahrkreis platzierten sich alle sehr erfolgreich. Auf der Bühne dirigierten mitreißend Udo Groß als Chefarzt der Spaßabteilung und Udo Willerscheid die rund 1 400 jecken Patienten. Rappelvoll war das in ein Tollhaus verwandelte Bürger-Centrum.

Kleine Lücken an den Tischen hatten sich schon um 11.30 Uhr, gefüllt und war dann kaum noch ein Durchkommen, freute sich Moderator Udo Groß über den gewaltigen Andrang. Ob aus Birgel die Mongolen oder aus Reifferscheid die Kosaken. Disco-Rhythmen wie Dschingis Kahn oder "Moskau" waren die Hits.

Und auch aus Walporzheim nahmen die Preußen des Männerballetts ihren Stechschritt unter den Pickelhauben nicht allzu ernst. Eine tolle Gaudi zelebrierten "Los Graziellos" aus Meckenheim, zum ersten Mal dabei, mit ihrem ulkigen Schwanensee in niedlich kurzen tuffigen Ballett-Röckchen.

"Das ist Schwerstarbeit für die Jury", ahnte Spaßmeister Udo Groß. Edith Wolf, Daniela Meyer, Yvonne Höper, Frank Winten, Herms Wittkopf, Diana Knieps und Theo Wurms hatten die Leistungen und Spaß nach Komik und Ulk, Schwierigkeitsgrad und Artistik, nach Kostüm und dem Zusammenspiel mit der Musik zu bewerten.

Herms Wittkopf beobachtete, dass in diesem Jahr besonders viele Schlachtenbummler aus den Heimatorten der Männerballette mit angereist waren. Die Klingenthal "Elfen" hatten für den großen Jux sogar eine Wegstrecke von 220 Kilometer auf sich genommen.

Auch der Prinz der Ahrweiler Karnevalsgesellschaft, Peter Höper, mit "Adju" Karl-Heinz Conradt hatten ihre helle Freude an der lärmenden Gaudi. Reichlich mit Preisen versehen reisten die Sieger - und das waren nach Publikumsmeinung alle - wieder ab.

Die Preisträger aus der Region:

  • Kategorie Karnevalistische Wirkung. 1. "Walbezze Jonge", 2. "Nuhner Labesse" aus Trierscheid, 3. "Die Scheinheiligen" aus Remagen.
  • Choreographie: 1. "Vulkanelfen" Niederzissen, 1. "Heiße Socken" Neuwied (Pokal des General-Anzeigers), 2. Männerballett aus Gelsdorf. Kostüm: 2. "Die Birgeler Hoftänzer".

Quelle: www.kamelle.de des Bonner Generalanzeiger vom 29.01.06

Siegburger Wochenende vom 28.01.06

Quelle : Siegbuger Wochende Ausgaben vom 28.01.

Rhein Sieg Anzeiger - 26.01.06

Bonner Generalanzeiger

09.01.2006
 

Grazile Schritte, anmutiges Schreiten und zaghafte Sprünge

Offene Stadtmeisterschaft für Männerballette in der Friesdorfer Servatiushalle

Friesdorf. (nfz) Nicht nur einen, gleich zehn "Schatzemänner" schart Martina Ackermann seit 1997 regelmäßig um sich. Jetzt konnte die Trainerin des Männerballett-Ensembles der KG Blau-Gold Muffendorf einen "sensationellen Erfolg" bejubeln.


Bei der 12. Offenen Stadtmeisterschaft für Männerballette in der Friesdorfer Servatiushalle tanzten sich "Die Schatzemänner" auf Rang zwei in der Kategorie "Karnevalistische Einlagen". Die männlichen Ballerinas der KG im Alter zwischen 14 und 62 Jahren waren zum ersten Mal beim dem Wettbewerb dabei.

Ihren Auftritt absolvierten die Ackermann-Jungs "klassisch" im weißen Ballett-Outfit, passend zum Mozart-Jahr erklang dessen "Kleine Nachtmusik". Grazile Schritte, anmutiges Schreiten, zaghafte Sprünge - auf der Bühne in der Servatiushalle zogen die "Schatzemänner" alle Register, umjubelt vom weiblichen Fanblock, der unermüdlich blau-gelbe Pompons schüttelte.

Passend zum Jubiläumsjahr der KG hatten die "Schatzemänner" ihre Häupter mit Lorbeerkränzen nebst goldener "40" gekrönt. Acht Männerballette waren in diesem Jahr bei der von der KG Kleffbotze organisierten Veranstaltung mit von der Partie, neben Neulingen wie den "Schatzemännern" oder den "Body Girls Rhein-Erft" stellten sich viele alte Bekannte dem Urteil der Jury.

Etwa die "Tanzbienen" aus Neunkirchen. Der Abonnementssieger, der bereits fünfmal den Gesamtsieg errang, trat zum neunten Mal an und hatte auch diesmal die Nase vorn. Die "Tanzbienen" mixten Rock'n'Roll mit orientalischen Klängen und einem kölschen Medley, optisch unterstützt durch entsprechende Kostüme.

Besonderen Anklang fand bei den "Tanzbienen" eine choreographische Einlage, in der "Schwanensee" und "Titanic" auf urkomische Weise gekreuzt wurden.
Alte Hasen auf der Bühne sind auch die "Blue Lagunas" aus Mayen, die sich im letzten Jahr den Gesamtsieg sicherten, diesmal auf Platz zwei landeten.

Ihre gewohnt gute Laune ließen sich die Jungs davon nicht verderben und festigten ihren Ruf als fetzige Spaßmachertruppe im Anschluss an die Preisverleihung mit dem "Schnappi-Lied". Da mussten alle mitmachen, auch Prinz Christoph II. und Godesia Annemie samt Jeschmölz sowie die Moderatoren Ralf Block und Detlev Blank.

Seine Tollität Prinz Christoph stand dabei unter besonderer Beobachtung, hatte er doch vor der Preisverleihung festgestellt, dass "Männer die besseren Tänzer sind", was Begeisterungsstürme in der vollbesetzten Halle auslöste. Ins Pariser "Moulin Rouge" entführten die "Piefe Mollys" aus Düsseldorf das Publikum.

Die von Saskia Beck trainierte Truppe trat zum fünften Mal an. Manchmal sei es mit den Herren "etwas zäh", bekannte die Trainerin, "aber wenn ich die Peitsche 'raushole, geht es besser." Der dritte Platz war die Belohnung.

 

Quelle: www.kamelle.de des Bonner Gerenalanzeigers!



 Extrablatt 23.11.05

Extrablatt 16.11.05

Stadtanzeiger 15.11.05

 

 

Aktuelle Links auf denen Auftritt der Tanzbienen in 2004 zu sehen sind:

www.tsv-damenkomitee.de/ws2004.htm
www.blau-weiss-duisdorf.de unter Bilder und Weiberfastnacht 2004
www.potzop.de/damen140204.htm
 

 

Bonner Rundschau, Montag, den 13.01.2003

Behaarte Beine und wiegende Hüften

Von SABINE SCHWARZ

FRIESDORF. Sonntag, 11 Uhr, Servatiushalle in Friesdorf: Während das Bad Godesberger Kinderprinzenpaar in Begleitung des Kindercorps der KG Kleffbotze mit ohrenbetäubenden Trommelschlägen in den voll besetzten Veranstaltungssaal einmarschiert, herrscht in der Garderobe hinter der Bühne gespannte Erwartung.

Die Männerballett-Truppe „Essiger Sternchen“ aus Swisttal-Essig bereitet sich hochkonzentriert auf ihren Auftritt vor - bei der 9. Offenen Stadtmeisterschaft für Männerballette wollen die Hobby-Tänzer schließlich keine schlechte Figur abgeben.

„Das ist Adrenalin pur“, sagt Michael Jakobs und zupft nervös an seinem Nonnen-Kostüm. Zwar treten die „Essiger Sternchen“ das ganze Jahr über immer mal wieder bei Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern auf. Aber eine Stadtmeisterschaft ist schon etwas Besonderes. „Meine Familie sitzt heute auch im Publikum“, erzählt Heiko Stein, während er sich seinen weißen Tanzschuh zuschnürt. Normalerweise arbeitet der 24-Jährige ganz seriös als Justizbeamter am Bonner Amtsgericht. Aber im Karneval macht das normale Leben Pause, und so trägt der junge Mann heute keinen Anzug, sondern ein rotes Kleid, eine platinblonde Perücke und jede Menge Make-up.

„Seid ihr gut drauf?“, hören die sieben „Essiger Sternchen“ jetzt den Moderator Ralf Block das Publikum fragen. Zusammen mit Detlef Blank wird der rothäutige und schwarzhaarige „Indianer“ Block die insgesamt zwölf Männerballett-Truppen ankündigen. Eigentlich hatten es 14 sein sollen, aber „De Höppemännche“ aus Mechernich und die Bundesgarde Hürth mussten im letzten Moment absagen.

Weil die Jecken im Zuschauerraum in der Tat gut drauf sind, kanns losgehen. Einmarsch „Essiger Sternchen“. Voran schreiten drei Nonnen, dahinter drei düstere Gestalten mit Trenchcoat und dunkler Sonnenbrille. Zum Schluss kommt Heiko Stern als blondes Schlagersternchen. „Die Glocken von Rom“, trällert er schrill ins Mikrofon. Und immer, wenn der Refrain der Schnulze ertönt, offenbaren die Trenchcoat-Träger hüftschwingend, was sie unter dem Mantel tragen. Nämlich nichts außer schwarzen Boxershorts, an denen große Glocken hängen - welche die unkeuschen Nonnen taktsicher zum Klingen bringen.

Der Saal tobt, und die Digitalkameras, die einige Narren in den Händen halten, sind unermüdlich im Einsatz. Bis 17 Uhr folgt ein Männerballett-Auftritt dem anderen. Zwischendurch sorgen das Musikcorps und die Tanzgarde der KG Kleffbotze, die Rot-Weißen i-Pünktchen und das Original Schneeflöckchenballett Bad Godesberg für Abwechslung.

Den letzten Startplatz haben die Tänzer der Gruppe „Blue Lagunas“ aus Mayen. „Im letzten Jahr sind wir Zweiter geworden, und auch in diesem Jahr haben wir gute Chancen, weil wir tänzerisch stark sind“, meinte Bernd Kreiser vor dem Auftritt seiner Truppe.

Kreiser sollte Recht behalten. Gesamtsieger des Wettbewerbs wurden zwar die „Tanzbienen 1985“ aus Neunkirchen, aber in der Kategorie „Karnevalistischer Ausdruck“ siegten die „Blue Lagunas“. Auch die „Essiger Sternchen“ bekamen vom Godesberger Prinzenpaar, Prinz Jürgen I. und Godesia Brigitte, einen Preis überreicht. Sie wurden Zweite in der Kategorie „Musik“ - kein Wunder, denn die männlichen Nonnen tanzten auch zu Tom Jones „Sex Bomb“.

 

Generalanzeiger, den 13.01.03

Mit dezenten Schrittchen konsequent
"Näve demm Tak"


Bei der Stadtmeisterschaft für Männerballette steht der Spaß im Vordergrund

Friesdorf. (nfz) Schon bald nach ihrem Auftritt wurden sie als Favoriten heiß gehandelt: die "Tanzbienen" aus Neunkirchen. Und tatsächlich holte sich das Ensemble den begehrten Wanderpokal und den Gesamtsieg bei den offenen Stadtmeisterschaft für Männerballette, die in der Servatiushalle in Friesdorf durchgeführt wurde.

Mit einer fetzigen und athletischen Tanzdarbietung überzeugten sie die Jury wie schon in den vergangenen vier Jahren. Die Preisverleihung am späten Sonntagnachmittag wurde durch das Godesberger Prinzenpaar Jürgen I. und Godesia Brigitte vorgenommen.

Besonders Ihre Lieblichkeit Brigitte zeigte sich entzückt, durchtrainierte und wohlgeformte Männerbeine zu erblicken statt "den ganzen Tag auf die bestrumpften Beine des Prinzen" zu starren.

Zum neunten Mal hatte die KG Kleffbotze zur Stadtmeisterschaft eingeladen. Durch das Programm führten, als Indianer verkleidet, Ralf Block und Detlef Blank. Für Showeinlagen sorgten Tanzgarde und Musikcorps der Kleffbotze, die Rot-Weißen i-Pünktchen aus Mehlem sowie das Schneeflöckchen-Ballett Godesberg.

Zwölf Ballette nahmen teil, zwölf Preise wurden vergeben, der Spaß an der Sache stand im Vordergrund. Und davon hatte das Publikum in der proppenvollen Servatiushalle reichlich.

Schon die Namen, unter denen die Truppen aufliefen, waren eine Lachnummer für sich. "De Dromdöppe", "Erftstadt-Dancers", oder "Näve demm Tak". Konsequent ihre choreographische Linie in der Tradition des Godesberger "Schneeflöckchen-Balletts" behalten die "Baachemer Kruttlabesse" bei: Ballett soll eben Ballett bleiben.

 

In der Kategorie "Kostüme" erhielten die Kruttlabbesse den ersten Preis. "Bei uns werden sie geholfen" las man auf den weißen Kitteln der "Blue Lagunas" aus Mayen, die als munteres Ärztinnensextett auftraten.
Wenig später verabschiedeten sie sich von der sterilen Kleidung und präsentierten den Zuschauern zwar nicht Traumfiguren, aber immerhin lila Bhs und ein silbriges Etwas um die Hüften. Das Publikum konnten sie zudem in einem originellen Mitmach-Tanz animieren.
Ob die männlichen Balletteusen auch außerhalb der Bühne ordentliche Tänzer abgeben, bleibt eine offene Frage. "Meiner tanzt nur im Männerballett, sonst nicht", so jedenfalls die Ehefrau eines Tänzers.

Langebfeld, den 02.03.03

RKV-Närrinnen vergnügten sich bei jecker Sitzung 

Da kommt die Zenzi an, die bringt den Enzian

RICHRATH (RP). Pippi Langstrumpf, Engel, Möhren und Piraten schunkelten um die Wette. In der vollbesetzten und buntgeschmückten Schützenhalle ließen es die Wiever so richtig krachen. Der Richrather Karnevals-Verein schwarz-weiß 1977 (RKV) feierte mit einem jecken Damen-Publikum eine rauschende Sitzung.

Zu Beginn marschierte die Ehrengarde der Stadt Köln in ihren grün-gelben Uniformen ein. Sie begeisterte die Zuschauer mit ihren rhythmischen Tänzen. Auf weißen Steckpferdchen galoppierten die "strammen Kääls" über die Bühne und heizten dem Publikum ein. Mit akrobatischen Sprüngen und spektakulären Radschlägen fesselte das Tanz-Mariechen das närrische Volk.

Karnevals-Größen vom Feinsten waren geladen. So bejubelten die Karnevalisten Guido Cantz. Der Mann für alle Fälle hatte die Lacher auf seiner Seite. Mit viel Witz und Charme verzauberte der Blondschopf die bunte Gesellschaft. Da bekam so manch Prominenter ordentlich eins auf die Mütze. Beim Schunkel-Song "Da kommt die Zenzi an, die bringt den Enzian" legte der Kölner Büttenredner eine flotte Sohle mit den Mitgliedern des Elferrates aufs Parkett.

Es gab fröhliche Tänze zwischen den Stuhlreihen. Der Kappellmeister sorgte mit seiner Band für die richtige Musik und einen ordentlichen Tusch. Nach jedem Programmpunkt entzückte Nummernboy Randy die Damen. Es wurde gelacht, gesungen und geklatscht. Auch das Langenfelder Prinzenpaar Jochen II. und Katja I. kamen mit ihrem Gefolge. Das Festkomitee Langenfelder Karneval, die Spieß-Ratzen, die Prinzengarde, der RKV und der Heimatverein Postalia ließen die Tollitäten auf der Bühne hochleben und sangen gemeinsam bekannte Karnevals-Schlager.

Mit Büttenreden, Tanz und Musik ging so richtig die Post ab. Das vielfältige Programm der Sitzung überraschte mit zahlreichen Stars des Karnevals. So brachten der singende "Filue" und die "Flöckchen", die "zwei Verdötschte", die Mundartgruppe "Kribbelköpp" und das Männerballett "Tanzbienen" die Jecken in Stimmung. Den Höhepunkt lieferte die kölsche Kult-Band "De Höhner".

Von SILKE STACHURA

Kölner Stadtanzeiger - 04.02.02

Ein Hesse in der Bütt:  Harald Noack kam in Lila

Im Prinzip ärgert er sich ja über Beamtenwitze. Harald Noack lebt aber nach der Devise "Humor ist, wenn man trotzdem lacht". Damit war der Staatssekretär in! Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen natürlich der Mann" für die Verleihung der nunmehr 35. "Silbernen Steuerschraube", die der Personalrat beim Finanzamt Lever­kusen alljährlich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Steuer-Gewerkschaft auf der Sitzung der KG Raubritter vergibt. In der Opladener Stadthalle wurde der Hesse in die Bütt geholt, wo er sich seine Philosophie vom Fastelovend von der Brust reden durfte.

Nun, so ganz heimisch scheint Noack sich im Rheinland allerdings noch nicht zu fühlen. Altes Bier gebe es zum Beispiel in Düsseldorf Gut findet der-Ehrenträger dagegen das Bützen. Anlass, Harald Noack zu adeln, war sein Gespür für die Anliegen und Interessen der Be­schäftigten. Trotz allgemein knapper Kassen habe er diese bislang nicht aus den Augen verloren, lobte Manfred Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft, Bezirksverband Köln. In launigem Lila kam Noack auf die Bühne und bedankte sich. Ein wenig schade nur, dass er mit dem Bützen so schnell klein bei gegeben hat. Dafür müsse man in Köln geboren sein, auch wenn man ansonsten das Talent eines Hollywood-Stars habe, behauptete er. Stimmt vielleicht, aber die Seeräuber, Teufelinnen und Clowns im Publikum in der Stadthalle hätten sich da wohl doch lieber ein eigenes Bild von Noacks diesbe­züglichen Fähigkeiten gemacht.

Auf ihre Kosten sind sie aber auch so gekommen. Kein Wunder bei einer solchen Starbesetzung. Wicky Jungeburth war da, die Fanfaren Trompeter Erftstadt", die "Labbese", das Männerballett „Tanzbienen Neunkirchen“ und die KG Grün Weiß Schlebusch fegten unter anderen über die Bühne – und bützten.         (jS)

General Anzeiger  - Freitag, den 28.Februar 2003

Jecke Möhnen und verdötschte Wiever fiere övverall

Die Festzelte und Säle in Sankt Augustin waren gestern fest in Frauenhand - In Menden singen 1 400 Damen mit Brings von der "superjeilen Zick" - Niederpleiser "Herzblättchen" tanzen Samba mit den männlichen "Tanzbienen"Rhein-Sieg-Kreis. (ktt) Nichts zu bestellen hatten am Donnerstag die Männer in Sankt Augustin. Knatschverdötscht, prächtig herausgeputzt und fantasievoll kostümiert übernahmen die jecken Wiever an Weiberfastnacht die Herrschaft über die Herren der Schöpfung. In den Sälen, Kneipen und in den Straßen schwangen die Fraulück das Zepter und verwandelten die Stadt in eine schunkelnde Fastelovends-Hochburg..

Niederpleis. Jecke Kostüme und gute Stimmung fanden sich auch bei der KG "Herzblättchen" in Niederpleis. Die ließen mit rund 400 raderdollen Damen in der Aula der Realschule Niederpleis die Korken so richtig knallen. Ein Höhepunkt war das Männerballett "Tanzbienen" aus Neunkirchen-Seelscheid

35620-2Foto: Arndt

Männer waren tabu, es sei denn, sie tanzten bei den "Tanzbienen" aus Neunkirchen bei den Niederpleiser "Herzblättchen".

Mit ihren Darbietungen und Kostümen brachten sie die Wiever zum Toben. Der Applaus schien kein Ende nehmen zu wollen, als sie im Rock, mit Bluse und gelb-schwarzen Federn auf dem Kopf erschienen und zu Samba-Rhythmen abrockten. Auch im weißen Ballettkostüm mit Tutu waren die "Tanzbienen" nicht weniger emsig. Mit Liedern in kölscher Mundart begeisterten auch "De Köbesse

 

RHEINISCHE POST 04.02.2002

KG Raubritter vom Finanzamt bot bei ihrer Sitzung ein munteres Programm

Tanzbienen mit behaarten Waden

Von TOBIAS KRELL

OPLADEN. "So schön kann keine Frau sein", scherzte ein Besucher der Prunksitzung der KG Raubritter. Von seiner ? weiblichen ? Begleitung erntete er einen kritischen Blick für diese Bemerkung. Doch auch sie war begeistert vorn Auftritt des Männerballetts Tanzbienen Neunkirchen" und klatschte im Takt der Musik mit. Die Männer brachten Stimmung in die Opladener Stadthalle. Mal als Minnie? Mäuse, mal als eitle Ballerinen im Tütü wirbelten sie über die Bühne.

Was den Hauptunterschied zu vielen anderen Männerballetts ausmacht, ist die Tatsache, dass die "Tanzbienen" wirklich tanzen können und das nicht bloß imitieren. Ob Hebefigur oder Spagat ? das Publikum, das ohnehin schon stand und im Takt mitklatschte, feierte jede besondere Aktion mit lautstarkem Gejohle. Für mehr Stimmung hätte wohl auch eine weibliche Tanzgruppe nicht sorgen können.

Auch sonst hatte die KG des Finanzamtes ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten zusammengestellt, Redner "Ne Knallkopp" etwa der unter anderem von einem Gespräch auf dem Amt berichtete, bei dem er den Beamten fragte, ob Schizophrene zwei Lohnsteuerkarten bräuchten. „Wenn sie beide arbeiten gehen, ja", fasst er die fiktive Antwort zusammen ? zum Vergnügen der überwiegend aus der Finanzverwaltung stammenden Besucher.

Für Begeisterungsstürme sorgten auch die Eigenauftritte. Die "Mädels us'm Amt" zeigten diesmal nicht nur selbst, was sie tänzerisch drauf haben. Sie gaben zu den Klängen von "Hey Baby" auch Bürgermeister Dr. Walter Mende, Amtsvorsteher Erhard Feldhaus, dem Düsseldorfer Oberfinanzpräsidenten Dr.Peter Meyer und Joachim Rothe (Stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergesellschaft) „Tanzunterricht".

Angelehnt an das Sessio.nsmotto, wagten die Raubritter mit ihrem Auftritt einen Rückblick auf 100 Jahre kölsche Fasteleers Klänge und setzten Songs wie "Dern Schmitz sin Frau is durchjebrannt" (1907), "Bei Palms, da is de Pief verstoppt'5 (1929), "Mir schenken der Ahl e paar Blörn ' scher" (1967) oder "Dicke Mädchen" (2000) schauspielerisch um. Das Kommen hatte sich in jedem Fall gelohnt, auch für die Besucher aus Sachsen, die seit nunmehr vier Jahren dabei sind und die wohl weiteste Anreise hatten.

 

Viel Spaß bei lesen!

 
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Das Männerballett "Die Tanzbienen 1985"

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